Dyskalkulie

Dyskalkulie ist eine spezifische Lernstörung, die zu erheblichen Schwierigkeiten beim Verständnis von Zahlen sowie beim Erlernen grundlegender Rechenfertigkeiten führt, ohne dass eine allgemeine Intelligenzminderung vorliegt. Betroffenen fehlen mathematische Basiskompetenzen. Oft fehlt das notwendige Mengenverständnis wodurch es z.B. zu Problemen beim Benennen und Schreiben von Zahlen (Zahlendreher, z.B. 35 statt 53), beim Erlernen von Grundrechenarten und beim Umgang mit Geld, Maßeinheiten und Uhrzeiten im Alltag kommt. Dies kann zu Konzentrationsproblemen, Angst, Selbstzweifeln und psychosomatischen Beschwerden führen. Die Diagnose der Dyskalkulie bei Kindern und Jugendlichen wird durch Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder von Kinder- und Jugendpsychotherapeuten gestellt.